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Niagara Falls mit Fahrt durchs Mark Twain County

Morgendlicher Start in Almira, wo sich das Grab von Mark Twain befindet. Nach kurzer Fahrt erreichen wir einen kleinen Wasserfall die Eagle Cliff Falls, welcher etwas Abseits der Straße und örtlichen Ausschilderung hinter einem fast unbewohnten Campingressort liegt. Einfach ein paar Minuten in völliger Einsamkeit dem rauschenden Fluten zuhören und durchs überraschend angenehm temperierte Wasser gehen, herrlich. Ein paar Meilen weiter im Naturpark Watkens Glen genossen wir in einer Almhütte unser amerikanisches Frühstück. Ein witzige Kellnerin verwöhnte uns köstlich mit Auftreten, Geschichten und kostenlosem Wasser. Doch nun musste der Motor glühen und wir eine ordentli he Strecke nach Buffalo zurücklegen, um auf der kanadischen Seite die Niagara Fälle in ihrer ganzen Pracht zu sehen. Kurz die Pässe vorgezeigt und dann auf einen 20$ Parkplatz Nahe der Falls. Schon von weitem sind die Stromschnellen ein beeindruckendes Panorama. Zu Fuß wagen wir uns an den Abgrund, man kann tatsächlich bis auf zwei Meter herangehen und die Massen herunterfallen sehen. Dieses Naturschauspiel zu beschreiben ist schwer, ein Regenbogen zeichnet sich in dem Wassernebel ab, der das ganze Tal durchzieht. Wir entschliessen uns die Maid of the Mist Tour mitzumachen, also mit dem Schiff möglichst nah in den Wasserfall zu fahren. Und diese Entscheidung war komplett richtig. Vorm dem Schiff bekommt man ein Regencape und der Mann am Einlass fragt höflich die Feuchtigkeitswünsche ab. Da wir in der ersten Reihe waren, könnten wir uns die besten Plätze sichern. Erst an den "kleinen" Falls auf der US Seite vorbei, aufkommender Wind und leichter Wasserregen. Dann auf in die richtigen Falls. Starker aufkommender Wind und plötzlich eine Dusche von allen Seiten, Mustafa im Dauerlachmodus und alle freuen sich über Regen. Um einen herum Wassermassen, vielleicht ist es so in einer Waschanlage. Uns hat es mächtig gefallen und würden es jedem empfehlen, der überlegt mitzufahren. Dann wollen wir mal wieder in die USA, ist gar nicht so einfach, Sonnenbrille im Auto runter und minutenlange Passkontrolle. Als erstes wird Muttern ermahnt: Don't eat when you hear Christian, die mag so etwas und dann noch den Männernamen. Als der nette Beamte Mustafa liest ist alles vorbei, Schlüssel abgeben und der Mann marschiert zum Kofferraum, kriegt in aber nicht auf. Der kleine blonde Fahrer soll mal kommen, tut er mit schlechtem Gefühl, da der Kofferraum schon beim letzten Mal nicht aufging. Zack, zweimal gedrückt und offen steht der Kofferraum, da guckt der Chef der laut eigener Aussage 15 mal gedrückt hat. Blonder Mann, sofort wieder einsteigen, mit einem lächeln auf den Lippen wird es erledigt. Bei der Abfahrt noch ein fröhliches: Have a nice Day! Nun geht's quer durchs Land nach Washington mit abendlichen Halt in Bradford. Kennt man nicht, aber halt, da ist der Hauptsitz von Zippo, beide Männer freuen sich, Frauen ohne jedes Verständnis. Nur die Strassenlaternen in Zippo Form begeistern, ohne zu Wissen, was es überhaupt ist. Schnell noch etwas Essen, in Bradford um 21:30 Uhr schwierig, also in Supermarkt. Hier ist wohl noch Prohibition, kein Bier in einem riesen Supermarkt. In dem Sinne: Gute Nacht!
1.8.15 00:26


Längste Autostrecke nach Obama City

Nach mehrstündiger Fahrt erreichen wir Washington D.C. und starten am Arlington Friedhof. Es gibt zahlreiche Grabsteine die überwiegend in weiß gehalten sind. Es ist eine riesige Formation von Soldatengräbern die man in alle Richtungen bestaunen kann. Eine super gepflegte Anlage die in ihrer Größe sprachlos macht und gleichzeitig echt gut aussieht. Leider spricht man über einen Friedhof. Es geht stetig bergan, so erhält man nach und nach einen Überblick über Washington D.C., die Stadt liegt einem zu Füssen. Am Grab der Kennedys halten wir für ein paar Momente inne, wenig später neben uns ein Reh, welches Recht zutraulich zwischen den Gräbern hüpft. Wir machen uns wieder auf dem Weg zum Regierungsviertel und starten beim Obelisken. Ein paar lustige Fotos später, so ein Obelisk muss da für einiges herhalten, gehen ins Smithonian Viertel. Sieht momentan nicht doll aus, da der komplette Park umgegraben ist, das reissen die monumentalen Gebäude nicht raus. Wir suchen das weiße Haus und verlaufen uns zum Capitol. Mist ich wollte noch ein Foto im hellen schießen, also Tempo zurück zum Obelisken, da ist es in der Nachbarschaft. Meine größte Enttäuschung bisher, man kommt nur sehr weit entfernt heran und sieht einen minimalen Ausschnitt, egal Foto ist im Kasten. Die Dunkelheit ist da, wird aber etwas vom Vollmond durchbrochen, so können spektakuläre Bilder von der Obelisken Spiegelung entstehen. Wir gehen zum Zweiten Weltkriegs Denkmal, welches mit Wasser- und Lichtspiel eine besondere Atmosphäre schafft. Es ist schon recht sinnvoll bis zur Dämmerung zu bleiben, da viele Gebäude beleuchtet werden. Am Ende zieht es uns zum Lincoln Denkmal, welches spektakulär auf einer Anhöhe steht, mit einem monströsen Denkmal des Präsidenten. Kurz vorm erreichen des Autos kommen wir noch am Korea Denkmal vorbei, es wirkt schon gruselig, wenn die Soldatenfiguren im dunkeln angeleuchtet werden. Eine Steinwand die mit gelaserten Bildern für einen bleibenden Eindruck sorgt, vollendet ein gelungenes Mahnmal. Kurz noch nach Alexandria gefahren, da dort viele nette Kneipen und Restaurants sind, auch sehenswerter Nahverkehr in Form von beleuchteten Bussen. Dann doch noch etwas weiter Richtung Warrenton und da da zwei Uhr ist ins erste Motel am Ort. Gute Nacht!
2.8.15 05:27


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